Hey Männer,

es gibt diese Tage im Jahr, die sich anfühlen, als würden sie zwischen zwei Welten stehen.

Heute ist so einer. Noch ist August. Noch ist Sommer. Und trotzdem wartet da vorne schon der September.

Ich mag dieses Dazwischen.

Morgens kann die Luft schon etwas frischer sein. Das Licht verändert sich. Die Abende kommen ein bisschen früher. Und trotzdem kann die Sonne am Nachmittag noch einmal richtig Kraft haben.

Kurze Hose oder lange Hose? Fenster nachts offen lassen oder doch schon ein bisschen schließen? Sommer oder Herbst? Vielleicht einfach beides. Und irgendwie finde ich genau das schön.

Wir Menschen wollen immer so gerne wissen, wo wir gerade stehen.

Anfang oder Ende. Sommer oder Herbst. Aufbruch oder Ankommen.

Dabei besteht erstaunlich viel vom Leben aus genau diesen Momenten dazwischen.

Wenn das Alte noch da ist und das Neue schon langsam spürbar wird.

Vielleicht müssen wir uns gar nicht immer sofort entscheiden, wo wir hingehören.

Vielleicht dürfen wir manchmal einfach in diesem Dazwischen stehen.

Noch einmal die Wärme genießen.

Noch einmal einen langen Abend draußen verbringen.

Und gleichzeitig neugierig darauf sein, was der September mitbringt.

👉 Ich jedenfalls verabschiede den August noch nicht.

Dafür war er viel zu schön.

Aber ich schaue schon ein kleines bisschen nach vorne.

Nicht wehmütig.

Sondern gespannt.

Denn vielleicht ist das Schöne an einem Übergang genau das:

Etwas darf langsam gehen, ohne dass wir es verlieren.
Und etwas Neues darf kommen, ohne dass wir das Alte vergessen müssen.

Also, lieber August:

Ein paar Tage haben wir noch.

Die genießen wir jetzt auch.

Bleib Echt. Bleib Du! 🧡
Man liest sich.
Jürgen