Bildhinweis: KI-generierte Illustration. Gestaltung: maennerformat.

Fünf einfache Tipps für mehr Ausgleich und weniger digitale Ablenkung im Alltag

Morgens gilt der erste Griff dem Smartphone, mittags der Blick auf den Laptop, abends läuft der Fernseher. Bildschirme prägen den Alltag. Umso wichtiger ist ein bewusster Umgang mit ihnen. Welche einfachen Regeln dabei helfen, erklärt die Debeka, eine der größten Versicherungen und Bausparkassen in Deutschland.

Erst beobachten, dann verändern

Ein Blick in die Einstellungen zeigt, wie viel Zeit täglich am Smartphone verbracht wird. Auf iPhones gibt die Funktion „Bildschirmzeit“ Auskunft über die Nutzung, auf Android-Geräten übernimmt diese Aufgabe „Digitales Wohlbefinden“. Die Auswertung macht sichtbar, welche Anwendungen besonders viel Zeit beanspruchen. Anschließend können für einzelne Apps Nutzungsgrenzen festgelegt werden. So lässt sich die Bildschirmzeit Schritt für Schritt bewusster gestalten.

Bildschirmfreie Zonen und Zeiten

Bildschirmfreie Zonen im Alltag zu schaffen, ist einfacher als ein vollständiger Digital Detox und oft wirksamer, als man zunächst denkt. Konkrete Beispiele: Das Smartphone bleibt beim Essen auf dem Couchtisch, das Schlafzimmer wird zur bildschirmfreien Zone, und mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen bleiben alle Geräte aus. Wer mit Kindern zusammenlebt, profitiert doppelt von solchen Regeln: Eltern haben eine wichtige Vorbildfunktion. Kinder, die sehen, dass Erwachsene weniger vor Bildschirmen sitzen, übernehmen dieses Verhalten leichter.

Regelmäßige Pausen einplanen

Lange Bildschirmphasen können Augen, Nacken und Rücken belasten. Deshalb lohnt es sich, die Nutzung zwischendurch kurz zu unterbrechen: aufstehen, ein paar Schritte gehen oder den Blick vom Display abwenden. Auch beim Arbeiten am Computer hilft es, die Sitzposition regelmäßig zu verändern. So lassen sich körperliche Beschwerden vermeiden, ohne den Arbeitsablauf lange zu unterbrechen.

Qualität vor Quantität

Nicht jede Bildschirmstunde hat den gleichen Nutzen. Ein Dokumentarfilm, ein Videotelefonat oder eine Lernanwendung kann informieren, verbinden oder weiterhelfen. Beim Scrollen durch soziale Medien fehlt dagegen oft ein konkretes Ziel. Wer sich vor der Nutzung fragt, was er eigentlich tun möchte, trifft bewusster eine Auswahl. Benachrichtigungen stummzuschalten, hilft zusätzlich dabei, nicht bei jedem Signal automatisch zum Smartphone zu greifen.

Bildschirmzeit durch Aktivität ersetzen

Wer Bildschirmzeit nur streichen möchte, greift oft schnell wieder zum Gerät. Besser ist es, vorher eine konkrete Alternative zu planen: einen Spaziergang, ein Buch lesen, ein Gespräch oder Sport. Bewegung gleicht lange Sitzzeiten aus und hilft dabei, den Kopf freizubekommen. So entsteht Schritt für Schritt eine neue Gewohnheit, ohne den Druck eines radikalen Verbots.

Bei dieser Gelegenheit lohnt es sich auch, einen Blick in den Versicherungsordner zu werfen: Die Debeka-Cyberversicherung umfasst unter anderem eine telefonische psychologische Erstberatung bei Spiel-, Handy- oder Onlinesucht und bietet damit auch Hilfe bei Auswirkungen problematischer Mediennutzung.

Quelle: Debeka Allgemeine Versicherung AG

Die Hinweise dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle medizinische oder psychologische Beratung. Für Leistungen der genannten Versicherung gelten die jeweiligen Versicherungsbedingungen.