Schönen Guten Morgen! ✌🏻
Morgens dämmert es noch, abends wird es immer früher dunkel – wann genau soll ich eigentlich mein Tageslicht abholen? 😂🍂
Hier ist Jürgen – Zeit für den Morgenblick!
Heute ist Dienstag, der 13. Oktober 2026.

Ist Dir das auch aufgefallen?

Natürlich ist es uns aufgefallen.

Aber irgendwie kommt dieser Moment jedes Jahr trotzdem überraschend.

Man steht morgens auf und draußen ist es noch nicht richtig hell. Ein paar Stunden später hat man das Gefühl, der Tag hätte gerade erst angefangen – und am späten Nachmittag schaut man aus dem Fenster und denkt:

Moment. Wird es schon wieder dunkel?

Ja.

Wird es.

Dabei ist es noch gar nicht so lange her, dass man abends draußen saß und um neun Uhr nicht einmal daran dachte, irgendwo Licht einzuschalten.

Das ist vielleicht das Gemeine am Oktober.

Er macht es nicht plötzlich.

Jeden Tag nimmt er uns nur ein kleines bisschen Licht weg. Ein paar Minuten hier, ein paar Minuten dort. Nichts, worüber man sich groß Gedanken macht.

Bis man irgendwann merkt:

Verdammt. Das läppert sich.

😂

Gerade wenn man tagsüber arbeitet, wird es interessant.

Morgens startet man vielleicht bei Dämmerlicht. Dann sitzt man im Büro, arbeitet, telefoniert, schreibt, erledigt Dinge und schaut irgendwann wieder nach draußen.

Sonne!

Sehr schön.

Nur leider war sie offenbar schon eine Weile da und hat nicht gewartet, bis man Zeit für sie hatte.

Also denkt man:

Später gehe ich noch raus.

Ein bisschen Tageslicht.

Ein bisschen frische Luft.

Ganz sicher.

Dann macht man noch schnell etwas fertig.

Noch eine Mail.

Noch diese eine Sache.

Und wenn man schließlich aufsteht, schaut der Oktober auf die Uhr und sagt:

Zu spät. Feierabend.

😂

Natürlich ist es Mitte Oktober noch nicht so, dass wir in völliger Dunkelheit leben.

Zum Glück.

Aber man merkt, wohin die Reise geht.

Die Tage werden kürzer.

Die Abende beginnen früher.

Und morgens braucht das Licht inzwischen etwas länger, bis es richtig in die Gänge kommt.

Ich gebe zu: Als Sommermensch muss ich mich daran jedes Jahr wieder gewöhnen.

Im Sommer hat man nach der Arbeit noch das Gefühl, ein halber Tag läge vor einem. Man kann rausgehen, irgendwo sitzen, durch die Stadt laufen und um acht Uhr abends immer noch denken:

Was machen wir jetzt?

Im Herbst schaut man um dieselbe Uhrzeit aus dem Fenster und der Körper möchte möglicherweise bereits wissen, wo die Decke liegt.

Das ist schon ein Unterschied.

😂

Aber vielleicht ist genau jetzt die Zeit, in der man Tageslicht ein bisschen bewusster mitnehmen muss.

Nicht irgendwann.

Nicht „später gehe ich noch raus“.

Sondern vielleicht mittags einmal zehn Minuten.

Eine kleine Runde.

Kaffee holen.

Zum Bäcker.

Einfach vor die Tür.

Denn das Licht wartet im Oktober nicht mehr bis zum Feierabend auf uns.

Und vielleicht tut uns genau diese kleine Unterbrechung sogar gut.

Kurz raus.

Himmel anschauen.

Luft.

Menschen.

Ein paar Schritte.

Dann wieder rein.

Die Arbeit läuft nicht weg.

Leider.

😂

Natürlich dürfen wir uns trotzdem über die frühen Abende beschweren.

Das gehört dazu.

Ich werde jedenfalls weiterhin so tun, als wäre ich persönlich überhaupt nicht damit einverstanden, dass es jeden Abend früher dunkel wird.

Die Natur wird meine Beschwerde vermutlich ignorieren.

Unverschämt.

Aber bis dahin nehme ich eben jedes bisschen Oktobersonne mit, das ich bekommen kann.

Und wenn sie heute scheint?

Dann sollten wir vielleicht nicht bis später warten.

💡 Tipp des Tages:
Wenn Du heute tagsüber zehn Minuten freimachen kannst, geh kurz raus. Nicht als Sportprogramm und nicht, um etwas zu erledigen. Einfach ein bisschen Tageslicht mitnehmen, solange es da ist.

Komm gut in diesen Dienstag – und erwisch heute ein bisschen Licht, bevor der Oktober wieder früh Feierabend macht.

Man liest sich.
Jürgen

PS:
Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich feststellen, dass ich bereit wäre, die langen Sommerabende zurückzunehmen. Falls jemand zuständig ist: gerne melden. 😂☀️

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Der Morgenblick ist mein täglicher Gruß an Dich.
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