Schönen Guten Morgen! ✌🏻
Keine Männergrippe. Aber so richtig fit fühlt sich auch anders an. 🤧
Hier ist Jürgen – Zeit für den Morgenblick!
Heute ist Dienstag, der 20. Oktober 2026.
Es gibt Tage, da ist man krank. Und es gibt Tage, da ist man gesund. Eigentlich eine ziemlich übersichtliche Angelegenheit.
Und dann gibt es diese dritte Kategorie.
Man fühlt sich angeschlagen. Irgendwie müde, vielleicht ein bisschen verschnupft, der Kopf ist nicht ganz auf der Höhe und der Körper scheint beschlossen zu haben, heute nur mit reduzierter Leistung zu arbeiten.
Aber krank?
Nein, nein.
So schlimm ist es nun wirklich nicht.
Und eine Männergrippe ist es schon gleich dreimal nicht. 😂
Wobei ich mich manchmal frage, wer eigentlich beschlossen hat, dass Männer grundsätzlich übertreiben, sobald sie sich nicht wohlfühlen. Natürlich gibt es Exemplare, die bei einem leichten Schnupfen schon anfangen, ihr Testament zu überprüfen. Aber ich möchte behaupten, dass es auch genügend Männer gibt, die genau das Gegenteil machen.
Sie fühlen sich nicht gut und tun trotzdem so, als wäre alles in Ordnung.
Da nehme ich mich gar nicht unbedingt aus.
Man sitzt morgens da, überlegt, was man heute alles machen könnte, und stellt fest, dass die Lust auf sämtliche Tätigkeiten ungefähr so ausgeprägt ist wie die Begeisterung für eine Steuerprüfung.
Aber irgendetwas könnte man doch erledigen.
Ein bisschen arbeiten. Ein paar Mails beantworten. Vielleicht noch schnell einen Artikel schreiben. Schließlich sitzt man ja sowieso da.
Und dann meldet sich der Körper.
Nicht besonders laut.
Eher mit einem freundlichen Hinweis:
„Du könntest heute auch einfach mal die Füße stillhalten.“
Eine interessante Idee.
Fast schon revolutionär. 😂
Ich glaube, wir haben manchmal ein merkwürdiges Verhältnis zum Kranksein. Solange wir noch aufstehen können, muss es doch eigentlich gehen. Erst wenn wirklich nichts mehr funktioniert, akzeptieren wir, dass eine Pause vielleicht angebracht wäre.
Dabei muss man nicht erst völlig flachliegen, um sich ein bisschen Ruhe zu gönnen.
Vielleicht reicht es schon, sich einfach nicht gut zu fühlen.
Das bedeutet ja nicht, dass man den ganzen Tag dramatisch auf dem Sofa liegen und alle zehn Minuten nachfragen muss, ob noch jemand an einen denkt. Obwohl ich gegen gelegentliche freundliche Aufmerksamkeit selbstverständlich nichts einzuwenden habe.
Ein Tee wäre beispielsweise nett.
Oder ein bisschen Ruhe.
Vielleicht auch die Erkenntnis, dass nicht alles, was heute erledigt werden könnte, tatsächlich heute erledigt werden muss.
Das ist nämlich ein Unterschied, den ich mir selbst immer wieder bewusst machen darf.
Nur weil ich etwas machen kann, heißt das nicht automatisch, dass ich es machen sollte.
Und vielleicht ist das sogar der eigentliche Luxus eines solchen Tages: sich nicht beweisen zu müssen, wie belastbar man trotz allem noch ist.
Also werde ich heute ein bisschen auf mich achten. Schauen, was geht, und den Rest eben lassen. Ohne großes Drama, ohne schlechtes Gewissen und vor allem ohne die Verpflichtung, aus einem angeschlagenen Dienstag noch einen besonders produktiven Tag machen zu müssen.
Morgen sieht die Welt vielleicht schon wieder anders aus.
Und falls nicht?
Dann eben übermorgen.
💡 Tipp des Tages:
Wenn Du Dich nicht richtig wohlfühlst, nimm das ernst. Du musst nicht erst völlig außer Gefecht sein, um einen Gang zurückzuschalten. Ein bisschen Ruhe ist keine Niederlage.
Komm gut durch diesen Dienstag. Und falls Du Dich heute auch nicht ganz fit fühlst: Mach langsam. Wir müssen nicht jeden Tag Höchstleistungen abliefern.
Man liest sich.
Jürgen
PS:
Ich möchte ausdrücklich festhalten, dass es sich nicht um Männergrippe handelt. Sollte mir allerdings jemand einen Tee bringen und fragen, ob ich noch etwas brauche, werde ich mich selbstverständlich nicht dagegen wehren. 😂
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Der Morgenblick ist mein täglicher Gruß an Dich.
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