Hey Männer,
September. Irgendwie ist dieser Monat für mich immer ein kleiner Neustart. Vielleicht sogar mehr als der Januar.
Der Januar kommt mit Vorsätzen, Erwartungen und diesem Gefühl, dass jetzt plötzlich alles anders werden müsste. Der September macht weniger Aufhebens darum.
Er kommt einfach. Und trotzdem verändert sich etwas.
Die großen Sommerferien gehen langsam zu Ende. Der Alltag kehrt zurück. Morgens fühlt sich die Luft manchmal schon anders an. Das Licht wird weicher. Die Abende ein bisschen kürzer. Und gleichzeitig? Ist da noch jede Menge Sommer.
Vielleicht ist genau das der Grund, warum ich den September so spannend finde. Er kann sich selbst nicht so recht entscheiden.
Hier in Rosenheim läuft gerade das Herbstfest. Bald beginnt in München das Oktoberfest. Man sitzt noch draußen, trägt kurze Hosen und genießt warme Nachmittage – und gleichzeitig tauchen überall schon die ersten Zeichen des Herbstes auf.
Sommer? Herbst?
Vielleicht muss sich der September gar nicht entscheiden. Und vielleicht müssen wir das auch nicht immer. Wir wollen im Leben so oft genau wissen, wo wir stehen. Was kommt als Nächstes? Was ist der Plan? Wo soll es hingehen? Dabei gibt es diese Phasen, in denen man einfach spürt: Etwas verändert sich.
Noch ohne genau zu wissen, wohin. Und vielleicht reicht das manchmal. Nicht jeder Neubeginn braucht einen großen Plan. Manche Veränderungen beginnen ganz leise. Mit einem Gedanken. Mit einer Entscheidung. Oder einfach mit dem Gefühl, dass man bereit ist für etwas Neues.
👉 Vielleicht ist der September deshalb gar kein Monat des Abschieds.
Vielleicht ist er ein Monat der Möglichkeiten.
Also, September: Ich bin gespannt auf dich.
Auf warme Nachmittage und kühle Morgen. Auf letzte Sommertage und erste Herbstgefühle. Auf das, was geht. Und auf das, was kommt.
Du musst noch kein Herbst sein.
Und du musst den Sommer noch nicht verabschieden.
Du darfst einfach September sein.
Und wir dürfen einfach mitgehen.
Bleib Echt. Bleib Du! 🧡
Man liest sich.
Jürgen


