Schönen Guten Morgen! ✌🏻
Morgen ist Samstag. Sonntag haben die Geschäfte zu. Wir sollten also dringend Lebensmittel für ungefähr drei Wochen kaufen. 😂🛒
Hier ist Jürgen – Zeit für den Morgenblick!
Heute ist Freitag, der 4. September 2026.

Freitag. Und irgendwann stellt sich eine der wichtigsten Fragen vor dem Wochenende: Müssen wir noch einkaufen? Natürlich müssen wir. Irgendetwas fehlt schließlich immer. Also schnell noch in den Supermarkt. Nur ein paar Sachen. Nichts Großes. Ein bisschen fürs Wochenende eben. Brot. Etwas zum Frühstücken. Vielleicht noch etwas fürs Abendessen. Das war’s.

Theoretisch. Praktisch stehen wir zehn Minuten später vor irgendeinem Regal und beginnen, die Versorgungslage der kommenden Tage vollkommen neu zu bewerten. Was essen wir eigentlich morgen? Und Sonntag? Haben wir genug zu trinken? Ist noch Käse da? Brauchen wir Obst? Gemüse wäre auch nicht schlecht. Vielleicht etwas Süßes. Und etwas Salziges.

Man weiß schließlich nie, wonach einem Sonntagabend plötzlich ist. Oh! Klopapier. Sicher ist sicher. Und schon wird aus: „Wir brauchen nur ein paar Sachen.“ langsam: „Nimm lieber einen Einkaufswagen.“ 😂

Ich finde das jedes Mal faszinierend. Sonntag sind die Geschäfte geschlossen. Einen Tag. Nicht drei Wochen. Es gibt keine angekündigte Versorgungskrise. Niemand hat gesagt, dass ab Samstagabend sämtliche Straßen gesperrt werden. Und mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit wird der Supermarkt am Montagmorgen wieder ganz normal seine Türen öffnen.

Trotzdem möchte man fürs Wochenende irgendwie alles daheim haben. Vielleicht gehört das sogar ein bisschen zum Wochenende dazu. Dieser Moment, wenn der Einkauf erledigt ist. Die Taschen stehen in der Küche. Der Kühlschrank ist voll. Alles ist eingeräumt. Und man denkt: So. Jetzt haben wir alles. Was für ein wunderschönes Gefühl. Es hält manchmal sogar mehrere Stunden. 😄

Denn spätestens am Samstagmorgen kommt die Frage: „Haben wir eigentlich noch …?“ Nein. Natürlich nicht. Genau das haben wir vergessen. Man kann einen Einkaufswagen bis obenhin füllen. Man kann mit zwei oder drei schweren Taschen nach Hause kommen. Man kann Getränke, Obst, Gemüse, Käse, Brot, Nudeln, Joghurt, Schokolade und Dinge kaufen, von denen man beim Betreten des Supermarktes noch gar nicht wusste, dass man sie dringend benötigt.

Aber die eine Sache, die man am Samstag tatsächlich braucht? Fehlt. Das ist offenbar ein Naturgesetz. Besonders schön wird es, wenn man dann feststellt: Das stand sogar auf dem Einkaufszettel. 😂

Vielleicht geht es bei diesem großen Freitagseinkauf aber gar nicht nur ums Essen. Ich glaube, wir mögen einfach dieses Gefühl: Jetzt ist alles erledigt. Jetzt müssen wir nirgendwo mehr hin. Jetzt kann das Wochenende kommen. Der Kühlschrank ist voll. Etwas Gutes zu essen ist da. Wir können es uns gemütlich machen. Und wenn am Ende doch etwas fehlt? Dann fehlt es eben.

Meistens findet sich irgendeine Alternative. Und manchmal entstehen aus einem Kühlschrank voller Lebensmittel und einer fehlenden entscheidenden Zutat sogar erstaunlich kreative Abendessen. Nur beim Toilettenpapier würde ich diese Gelassenheit nicht unbedingt ausprobieren. 😂

💡 Tipp des Tages:
Wenn Du heute fürs Wochenende einkaufst, schreib Dir vorher auf, was Du wirklich brauchst. Und lass ruhig ein bisschen Platz für das, was Dich im Supermarkt spontan anlacht. Wochenende darf schließlich auch schmecken.

Komm gut in diesen Freitag – und falls Du heute einkaufen gehst: Denk an die Butter.

Man liest sich.
Jürgen

PS:
Ein Einkaufszettel verhindert übrigens nicht, dass man etwas vergisst. Er liefert lediglich den schriftlichen Beweis dafür, dass man es eigentlich besser wusste. 😂🛒

Der Morgenblick ist mein täglicher Gruß an Dich.
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