Schönen Guten Morgen! ✌🏻
Manche Shirts trägt man. Und manche gehören irgendwann einfach zu einem.
Hier ist Jürgen – Zeit für den Morgenblick!
Heute ist Dienstag, der 25. August 2026.
Hast Du ein Lieblingsshirt?
Ich meine nicht unbedingt das teuerste in Deinem Kleiderschrank. Auch nicht das neueste. Und wahrscheinlich nicht einmal das, von dem andere sagen würden: Wow, was für ein besonderes Shirt. Ich meine dieses eine.
Du öffnest morgens den Schrank und irgendwie greifst Du immer wieder danach. Es sitzt richtig. Der Stoff fühlt sich gut an. Die Farbe passt. Der Ausschnitt stimmt. Und vor allem: Du fühlst Dich darin wie Du selbst.
Vielleicht hat es inzwischen schon einige Jahre hinter sich. Die Farbe ist nicht mehr ganz so kräftig wie am ersten Tag. Der Stoff vielleicht ein bisschen weicher geworden. Und irgendwann kommt dieser Moment, in dem man beim Zusammenlegen kurz denkt: Na ja. Ewig macht das vermutlich nicht mehr mit. Was natürlich überhaupt kein Grund ist, es auszusortieren. 😄
Denn Lieblingsshirts genießen Sonderrechte. Die dürfen ein bisschen verwaschen sein. Die dürfen schon hundertmal in der Waschmaschine gewesen sein. Und sie dürfen selbstverständlich im Kleiderschrank einen Stammplatz haben, obwohl daneben fünf neuere Shirts liegen. Ich finde das interessant. Wir reden bei Mode so oft über Trends. Über neue Kollektionen. Farben. Schnitte. Marken. Darüber, was gerade angesagt ist und was angeblich jeder Mann im Kleiderschrank haben sollte.
Aber vielleicht zeigt sich guter Stil manchmal an einer ganz anderen Stelle. Nicht darin, dass wir ständig etwas Neues tragen. Sondern darin, dass wir irgendwann ziemlich genau wissen, was zu uns passt. Welcher Schnitt. Welche Farben. Welche Materialien. Und vor allem: Worin wir uns wohlfühlen. Denn Kleidung kann etwas mit uns machen. Es gibt Sachen, die sehen auf dem Bügel großartig aus – und sobald wir sie anziehen, fühlen wir uns irgendwie verkleidet.
Und dann gibt es dieses ganz normale Shirt. Anziehen. In den Spiegel schauen. Passt. Nicht nur zur Hose. Zu mir. Vielleicht ist das sogar einer der Vorteile des Älterwerdens. Man muss nicht mehr jeden Trend ausprobieren. Man darf wissen, was man mag. Und man darf auch beim hundertsten ähnlichen Shirt sagen: Ja. Genau so eins wollte ich. Vielleicht gibt es deshalb Kleidungsstücke, die irgendwann mehr sind als nur Stoff.
Wir verbinden etwas mit ihnen. Einen Urlaub. Einen Sommer. Einen besonderen Abend. Oder einfach hundert ganz gewöhnliche Tage, an denen wir uns darin wohlgefühlt haben. Und manchmal reicht genau das, damit aus einem Shirt ein Lieblingsshirt wird. Also falls Du heute Morgen vor Deinem Kleiderschrank stehst und wieder nach demselben greifst: Mach Dir keine Gedanken. Du bist nicht langweilig. Du weißt einfach, was Dir steht.
💡 Tipp des Tages:
Achte beim nächsten Kleidungskauf einmal weniger darauf, was gerade angesagt ist, und mehr darauf, worin Du Dich wirklich wohlfühlst. Die besten Sachen im Kleiderschrank sind meistens die, nach denen wir automatisch greifen.
Komm gut in diesen Dienstag – und trag heute ruhig etwas, in dem Du Dich einfach nach Dir selbst fühlst.
Man liest sich.
Jürgen
PS:
Lieblingsshirts werden übrigens grundsätzlich erst dann aussortiert, wenn sie selbstständig den Kleiderschrank verlassen. Vorher besteht kein Handlungsbedarf. 😂👕
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Der Morgenblick ist mein täglicher Gruß an Dich.
Und wenn Du magst, geht’s auf @jkpertl weiter.
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