Schönen Guten Morgen! ✌🏻
Ich mag meinen Kaffee mit Kokos-Reis-Milch, einem kleinen Schuss Agavendicksaft und am liebsten auf Eis. So. Jetzt ist es raus. 😂☕🥥🧊
Hier ist Jürgen – Zeit für den Morgenblick!
Heute ist Donnerstag, der 17. September 2026.

Über Kaffee kann man erstaunlich ernsthafte Diskussionen führen. Sehr ernsthafte sogar.

Espresso.
Filterkaffee.
Cappuccino.
Milchkaffee.
Flat White.
Americano.
Cold Brew.
Arabica.
Robusta.
Mahlgrad.
Wassertemperatur.
Maschine.
Handfilter.

Und irgendwo sitzt garantiert ein Mensch, der Dir erklären kann, dass das, was Du gerade trinkst, eigentlich gar kein richtiger Kaffee ist. 😂

Ich mache es mir einfacher.
Mir muss er schmecken.
Ich mag Kaffee mit Kokos-Reis-Milch.
Dazu einen kleinen Schuss Agavendicksaft.
Und wenn es irgendwie passt, gerne auf Eis.

Das ist vielleicht nicht die Art Kaffee, bei der ein italienischer Barista gerührt eine Träne verdrückt. Aber dafür freue ich mich darauf. Und ich finde, das ist ein ziemlich gutes Argument. Natürlich kenne ich auch diese Sätze: „Kaffee trinkt man schwarz.“

Aha.
Wer hat das beschlossen?
Gibt es dazu eine Verordnung?
Wurde irgendwann ein internationales Kaffeekomitee einberufen und ich habe die Pressemitteilung übersehen? 😄

Vielleicht trinkst Du Deinen Kaffee tatsächlich schwarz. Wunderbar. Vielleicht mit Milch und zwei Löffeln Zucker. Auch wunderbar. Vielleicht mit Hafermilch. Mit Kokos. Mit Sirup.

Vielleicht brauchst Du morgens einen Espresso, bei dem der Löffel freiwillig stehen bleibt. Oder Du trinkst überhaupt keinen Kaffee und fragst Dich seit Beginn dieses Morgenblicks, wann endlich der Tee vorkommt. Jetzt. Tee ist ebenfalls vollkommen in Ordnung. 😂

Was ich daran interessant finde: Wir haben ziemlich viele Vorstellungen davon, wie Dinge angeblich sein sollten.

Und Geschmack gehört dazu. Das fängt beim Kaffee an. Geht beim Essen weiter. Bei Kleidung. Musik. Einrichtung. Filmen. Autos. Urlaub. Manchmal sogar bei vollkommen nebensächlichen Dingen. Irgendjemand findet immer, dass das, was man selbst mag, irgendwie falsch ist.

Zu süß.
Zu bunt.
Zu schlicht.
Zu altmodisch.
Zu modern.
Zu billig.
Zu teuer.
Nicht männlich genug.
Zu gewöhnlich.

Und dann beginnt man manchmal tatsächlich zu überlegen: Sollte ich vielleicht etwas anderes mögen? Nein. Zumindest nicht, weil jemand anderes es für richtiger hält. Natürlich kann man Neues ausprobieren. Unbedingt sogar. Vielleicht entdecke ich morgen einen Kaffee, der mir noch besser schmeckt. Vielleicht probiere ich etwas und denke: Wo warst Du eigentlich die letzten 51 Jahre meines Lebens? Das wäre großartig.

Aber zwischen „etwas Neues ausprobieren“ und „sich den eigenen Geschmack ausreden lassen“ liegt ein ziemlich großer Unterschied. Geschmack muss keine Abstimmung gewinnen. Er braucht keine Mehrheit. Und meistens auch keine Rechtfertigung. Wenn Dir etwas schmeckt, gefällt oder Freude macht, dann darf das manchmal schon die komplette Begründung sein.

Weil ich es mag.
Punkt.

Ich werde meinen Kaffee also weiterhin mit Kokos-Reis-Milch trinken. Mit einem kleinen Schuss Agavendicksaft. Und gerne mit Eiswürfeln. Du darfst dabei selbstverständlich entsetzt schauen. Aber probieren würde ich ihn trotzdem einmal. Vielleicht schmeckt er Dir ja.

Und falls nicht: Umso besser. Dann bleibt mehr für mich. 😂☕

💡 Tipp des Tages:
Probier ruhig Neues aus – beim Kaffee und anderswo. Aber behalte das, was Dir gefällt, auch dann, wenn jemand anderes die Augen darüber verdreht. Dein Geschmack braucht keine Genehmigung.

Komm gut in diesen Donnerstag – und genieß heute irgendetwas ganz genau so, wie Du es magst.

Man liest sich.
Jürgen

PS:
An alle Menschen, die jetzt erklären möchten, dass Kaffee nur schwarz und ohne alles echter Kaffee ist: Ich höre Euch. Ich respektiere Euch. Und jetzt gebt mir bitte meine Kokos-Reis-Milch. 😂🥥

Der Morgenblick ist mein täglicher Gruß an Dich.
Und wenn Du magst, geht’s auf @jkpertl weiter.

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