Schönen Guten Morgen! ✌🏻
Heute ist Samstag. Vielleicht der schönste Tag für zwei ganz besondere Worte: Kein Wecker. 😴
Hier ist Jürgen – Zeit für den Morgenblick!
Heute ist Samstag, der 10. Oktober 2026.
Ausschlafen.
Allein das Wort klingt schon angenehm.
Kein Wecker. Kein Termin am frühen Morgen. Keine Uhrzeit, zu der man unbedingt aus dem Bett muss.
Einfach schlafen.
So lange, bis man von alleine aufwacht.
Welch eine Wohltat.
Zumindest in der Theorie. 😂
Denn ich habe das Gefühl, dass sich Ausschlafen im Laufe des Lebens ein bisschen verändert.
Früher konnte Ausschlafen bedeuten, dass man irgendwann am späten Vormittag vorsichtig ein Auge öffnet, sich umdreht und feststellt:
Halb zwölf?
Okay.
Heute wacht man möglicherweise um 7:14 Uhr auf, schaut auf die Uhr und denkt:
Das kann doch jetzt nicht Euer Ernst sein.
Man muss nicht aufstehen.
Niemand wartet.
Der Wecker ist aus.
Der Samstag liegt friedlich vor einem.
Nur der eigene Körper hat offenbar beschlossen:
Danke, reicht. Wir können anfangen.
😂
Natürlich versucht man es noch einmal.
Umdrehen.
Decke zurechtziehen.
Augen zu.
Vielleicht klappt es ja.
Und plötzlich beginnt der Kopf.
Was wollte ich heute eigentlich machen?
Ich müsste noch …
Nein.
Schlafen.
Ach, und nächste Woche …
Ruhe jetzt.
Manchmal ist Ausschlafen deshalb gar nicht unbedingt das Schlafen bis mittags.
Vielleicht ist der eigentliche Luxus etwas anderes:
nicht aufstehen zu müssen.
Man wacht auf und darf liegen bleiben.
Keine Eile.
Vielleicht döst man noch ein bisschen. Vielleicht liest man etwas. Vielleicht schaut man aus dem Fenster. Vielleicht schläft man tatsächlich noch einmal ein.
Und irgendwann steht man auf, weil man möchte.
Nicht, weil ein elektronisches Gerät auf dem Nachttisch entschieden hat, dass die Nacht jetzt beendet ist.
Das fühlt sich vollkommen anders an.
Vielleicht ist genau das die Wohltat eines freien Samstagmorgens.
Diese erste Stunde gehört noch niemandem.
Keiner Arbeit.
Keinem Termin.
Keiner To-do-Liste.
Man muss nicht sofort funktionieren.
Man darf erst einmal wach werden.
Langsam.
Und irgendwann kommt natürlich die nächste wichtige Frage:
Kaffee?
Jetzt wird der Samstag ernst.
😂☕
Ich mag diese langsamen Morgen.
Nicht jeden Tag. Unter der Woche funktioniert das Leben nun einmal anders. Da gibt es Termine, Arbeit und Dinge, die erledigt werden wollen.
Aber gerade deshalb fühlt sich ein Morgen ohne Wecker besonders an.
Und vielleicht müssen wir Ausschlafen auch gar nicht an einer Uhrzeit messen.
Wer normalerweise um sechs aufsteht und am Samstag bis acht schläft, hat ausgeschlafen.
Wer bis zehn schläft, ebenfalls.
Und wer um sieben wach ist, aber noch eine Stunde gemütlich im Bett liegt?
Für mich zählt das auch.
Es gibt schließlich keine Ausschlafbehörde, bei der wir nachweisen müssen, mindestens bis 10:30 Uhr geschlafen zu haben.
Zum Glück.
😂
Vielleicht sollten wir überhaupt aufhören, einen freien Morgen sofort wieder effizient gestalten zu wollen.
Frühstück machen.
Sport.
Einkaufen.
Wohnung.
Erledigungen.
Los, los, los.
Kann man alles machen.
Aber vielleicht nicht in der ersten Minute.
Manchmal darf ein Samstag auch einfach damit beginnen, dass man noch ein bisschen liegen bleibt und feststellt:
Ich muss gerade nirgendwo hin.
Was für ein Luxus.
Und wenn man dann irgendwann aufsteht, Kaffee macht, frühstückt und langsam in den Tag kommt, hat man nichts verpasst.
Der Samstag ist noch da.
Er hat sogar auf uns gewartet.
💡 Tipp des Tages:
Falls Du heute keinen frühen Termin hast, schau nach dem Aufwachen nicht sofort auf Deine To-do-Liste. Bleib noch ein paar Minuten liegen. Ausschlafen bedeutet manchmal nicht länger schlafen – sondern langsamer aufstehen.
Komm gut in diesen Samstag – ausgeschlafen oder wenigstens ohne Eile.
Man liest sich.
Jürgen
PS:
Solltest Du diesen Morgenblick erst um 11:47 Uhr lesen, gibt es überhaupt keinen Grund, sich zu entschuldigen. Du hast das heutige Thema offenbar sehr gewissenhaft umgesetzt. 😂😴
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Der Morgenblick ist mein täglicher Gruß an Dich.
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