Schönen Guten Morgen! ✌🏻
Heute ist einer dieser Tage, an denen ein ganzer Monat plötzlich nur noch bis Mitternacht reicht. 🍂
Hier ist Jürgen – Zeit für den Morgenblick!
Heute ist Mittwoch, der 30. September 2026.
Das war’s also fast.
September.
Heute Abend macht er die Tür hinter sich zu und morgen steht der Oktober davor.
Dabei habe ich das Gefühl, wir hätten den September gerade erst begrüßt. Noch ein bisschen Sommer, aber morgens schon diese Ahnung, dass sich etwas verändert. Tage, an denen die kurze Hose problemlos funktioniert hat. Andere, an denen man plötzlich wieder wusste, wo die Jacke hängt.
September ist für mich ohnehin so ein Monat dazwischen.
Er ist nicht mehr richtig Sommer und noch nicht dieser Herbst, bei dem niemand mehr darüber diskutieren muss, welche Jahreszeit gerade ist. Er kann morgens kühl beginnen und einem am Nachmittag noch einmal die Sonne ins Gesicht setzen.
Vielleicht mag ich ihn genau deshalb.
Natürlich vor allem wegen der zweiten Hälfte. 😄
Denn ich gebe es zu: Wenn der Kalender September zeigt, bin ich innerlich noch nicht bereit, den Sommer einfach abzuhaken. Solange draußen noch einmal ein warmer Nachmittag auftaucht, wird er selbstverständlich genommen.
Ohne Rückfragen.
Aber in diesem September hat sich der Herbst trotzdem langsam bemerkbar gemacht.
Nicht mit einem großen Auftritt.
Eher nebenbei.
Das Licht wurde anders. Abends wurde es früher dunkel. Die ersten Blätter verfärbten sich. Morgens fühlte sich die Luft plötzlich ein bisschen kühler an.
Und irgendwann standen wir da und haben festgestellt:
Okay. Jetzt ist Herbst.
Der September hat eben diese besondere Aufgabe. Er muss zwei Jahreszeiten irgendwie miteinander bekannt machen.
„Sommer, das ist Herbst.“
„Herbst, das ist Sommer.“
„Ihr habt noch ein paar Wochen gemeinsam. Vertragt Euch.“ 😂
Und erstaunlicherweise funktioniert das meistens ganz gut.
Vielleicht ist der letzte Tag eines Monats aber auch deshalb interessant, weil wir Menschen solche Grenzen mögen.
Heute September.
Morgen Oktober.
Mitternacht.
Schnitt.
Dabei wird morgen früh draußen vermutlich nicht plötzlich eine vollkommen andere Welt auf uns warten. Der Baum, der heute noch grün ist, wird nicht aus Pflichtgefühl über Nacht sämtliche Blätter orange färben.
Wir haben es am Sonntag schon festgestellt:
Die Natur hat keinen Kalender.
Wir schon.
Und vielleicht brauchen wir ihn manchmal auch.
Nicht nur, um zu wissen, wann Termine sind. Sondern weil diese kleinen Übergänge uns die Gelegenheit geben, kurz zurückzuschauen.
Was war eigentlich in diesem Monat?
Was war gut?
Was hat genervt?
Was ist passiert, womit man am 1. September noch überhaupt nicht gerechnet hatte?
Und was nehmen wir mit?
Man muss daraus keine Monatsbilanz machen. Keine Liste schreiben. Keine Ziele abhaken.
Manchmal reicht ein Gedanke:
War eigentlich ganz schön.
Oder:
War anstrengend.
Oder vielleicht auch:
Gut, dass der vorbei ist.
Alles erlaubt.
Monate müssen keine Erfolgsgeschichten sein.
Sie sind einfach Abschnitte unseres Lebens. Manche bleiben uns lange im Gedächtnis. Andere verschwimmen irgendwann mit den Jahren.
Und dieser September?
Der hatte für mich einiges dabei.
Arbeit. Gedanken. Geschichten. Veränderungen. Sonne. Herbst. Alltag. Dinge, die erledigt wurden. Dinge, die liegen geblieben sind.
Also eigentlich:
Leben.
Und deshalb muss heute auch kein großer Abschied daraus werden.
Der September geht.
Der Oktober kommt.
Und wir gehen einfach mit.
Mach’s gut, September.
Danke für die Sonne.
Danke für die warmen Tage.
Danke sogar für ein paar der kühleren.
Aber übertreiben wollen wir es damit nicht. 😂
💡 Tipp des Tages:
Bevor der September heute Abend verschwindet, denk kurz an einen Moment aus diesem Monat, den Du gerne behalten möchtest. Mehr Monatsrückblick braucht es manchmal gar nicht.
Komm gut durch diesen letzten Septembertag – und heute Abend darfst Du ruhig einmal sagen:
Mach’s gut, September.
Man liest sich.
Jürgen
PS:
Lieber Oktober, wir sehen uns morgen. Eine kleine Bitte vorab: Sonne und 20 Grad sind auch im Oktober vollkommen legal. Nur damit wir das gleich geklärt haben. 😂☀️
—
Der Morgenblick ist mein täglicher Gruß an Dich.
Und wenn Du magst, geht’s auf @jkpertl weiter.
Bei Instagram und Threads teile ich Gedanken, Alltag, Sonnenmomente und das, was zwischen den Zeilen oft auch noch zu mir gehört. Ich freu mich, wenn Du vorbeischaust.


