Schönen Guten Morgen! ✌🏻
Ausgeschlafen. Zumindest theoretisch. Denn mein Körper scheint da heute eine etwas andere Meinung zu haben. 😂☕
Hier ist Jürgen – Zeit für den Morgenblick!
Heute ist Samstag, der 7. November 2026.

Es gibt Samstage, an denen man morgens aufwacht, auf die Uhr schaut und eigentlich ziemlich zufrieden sein könnte.

Man hat ausreichend geschlafen. Der Wecker hat nicht geklingelt, niemand musste einen aus dem Bett holen und die Nacht war auch nicht besonders kurz.

Beste Voraussetzungen also.

Und trotzdem liegt man da und denkt sich: Ich könnte eigentlich schon wieder schlafen.

Wie kann das sein?

Da verbringt man mehrere Stunden im Bett, gibt seinem Körper ausreichend Gelegenheit, sich zu erholen, und bekommt am nächsten Morgen offenbar nur eine Teilaufladung zurück.

Vielleicht hätte ich mich über Nacht doch an ein Ladekabel anschließen sollen. 😂

Besonders im November scheint das ein eigenes Phänomen zu sein. Draußen ist es morgens noch ziemlich dunkel, die Temperaturen laden nicht unbedingt zu spontanen Aktivitäten ein und das Bett entwickelt eine Anziehungskraft, gegen die selbst die besten Vorsätze kaum eine Chance haben.

Im Sommer springt man manchmal schon früh aus den Federn, weil die Sonne ins Zimmer scheint und der Tag nach draußen ruft.

Im November dagegen schaut man aus dem Fenster und überlegt, ob die Welt heute überhaupt geöffnet hat.

Alles grau.

Alles ruhig.

Und irgendwo zwischen Kopfkissen und Bettdecke wartet die Frage, ob man wirklich schon aufstehen muss.

Natürlich muss man irgendwann.

Schließlich möchte man etwas frühstücken, vielleicht einen Kaffee trinken oder einfach den Samstag genießen.

Aber bis der Körper das auch verstanden hat, kann durchaus etwas Zeit vergehen.

Ich finde übrigens, dass wir uns viel zu selten darüber unterhalten, wie unterschiedlich Menschen morgens funktionieren.

Es gibt diese beneidenswerten Exemplare, die nach dem Aufwachen sofort hellwach sind. Sie stehen auf, sind gut gelaunt, erledigen schon die ersten Dinge und könnten vermutlich um acht Uhr morgens ein kleines Unternehmen gründen.

Und dann gibt es Menschen, die zunächst einmal in Ruhe herausfinden müssen, welcher Wochentag überhaupt ist.

Ich möchte an dieser Stelle keine Namen nennen. 😂

Dabei ist es doch eigentlich ganz angenehm, wenn der Samstag nicht sofort mit einem großen Programm beginnt.

Man darf langsam in den Tag kommen. Vielleicht etwas länger frühstücken, noch eine zweite Tasse trinken und erst einmal schauen, was draußen überhaupt los ist.

Nicht jeder Morgen muss mit einem sportlichen Frühstart beginnen.

Und nicht jeder Samstag braucht schon vor neun Uhr eine beeindruckende Erfolgsbilanz.

Manchmal reicht es, wenn man irgendwann wach genug ist, um zu wissen, was man heute gerne machen möchte.

Ich glaube, genau darin liegt auch ein bisschen Wochenendgefühl.

Nicht ständig auf die Uhr schauen. Nicht sofort funktionieren müssen. Sondern den Tag in seinem eigenen Tempo beginnen.

Wobei ich zugeben muss, dass ich mir manchmal schon wünschen würde, morgens etwas schneller auf Betriebstemperatur zu kommen.

Aber vielleicht braucht mein innerer Motor im November einfach eine längere Warmlaufphase.

Solange er irgendwann anspringt, bin ich zufrieden.

💡 Tipp des Tages:
Wenn Du heute etwas länger brauchst, um wach zu werden, mach Dir keinen Stress. Gönn Dir ein gemütliches Frühstück, etwas Tageslicht und einen entspannten Start. Der Samstag läuft Dir nicht davon.

Komm gut in diesen Samstag. Und falls Du gerade erst aufgestanden bist: Willkommen im Club der Menschen mit verlängerter Startphase!
Man liest sich.
Jürgen

PS:
Sollte jemand herausfinden, warum man nach acht Stunden Schlaf manchmal müder ist als vorher, bitte ich um eine kurze Nachricht. Ich würde das gerne mit meinem Kopfkissen besprechen. 😂

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Der Morgenblick ist mein täglicher Gruß an Dich.
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