Hey Männer,

morgen ist der 15. August. Und dieses Datum macht jedes Jahr etwas mit mir. Vielleicht, weil es sich wie eine kleine unsichtbare Grenze im Sommer anfühlt.

Die Tage sind schon merklich kürzer geworden. Abends wird das Licht weicher. Hier und da meint man vielleicht schon, den ersten Hauch von Spätsommer zu spüren. Und sofort beginnen wir damit, vom Herbst zu reden.

Ich übrigens auch. Dabei denke ich mir gerade: Moment mal. Noch ist Sommer.

Wir haben Mitte August. Da können noch wunderbare warme Tage kommen. Laue Abende. Sonne. Kurze Hosen. Draußen sitzen. Eis essen. Fenster offen lassen und nachts die warme Luft hereinholen.

Vielleicht bekommen wir einen heißen Spätsommer. Vielleicht auch nicht.

Aber warum verabschieden wir etwas eigentlich schon, während es noch da ist? Das machen wir erstaunlich oft.

Wir sitzen im Urlaub und denken daran, dass wir bald wieder nach Hause müssen.

Wir genießen einen schönen Abend und schauen auf die Uhr.

Wir erleben einen wunderbaren Sommer und denken schon an den Herbst.

Dabei verpassen wir manchmal genau den Moment, den wir eigentlich festhalten wollen. Vielleicht müssen wir gar nichts festhalten. Vielleicht müssen wir nur da sein, solange es da ist.

Also denke ich an diesem Freitag nicht an Nebel, Pullover und fallende Blätter.

Die kommen früh genug. Heute denke ich an Sonne. An Wärme auf der Haut. An lange Abende.

An dieses wunderbare Gefühl, morgens rauszugehen und zu wissen: Das könnte ein richtig schöner Sommertag werden.

👉 Noch ist Sommer.

Und vielleicht ist das mein Gedanke für dieses Wochenende:

Verabschiede die schönen Dinge nicht zu früh.

Genieß sie.

Solange sie da sind.

Bleib Echt. Bleib Du! 🧡
Man liest sich.
Jürgen