Hey Männer,
es gibt Nachrichten, die verändern einen Arbeitstag. Der Server ist ausgefallen. Ein Kunde braucht etwas dringend. Ein Termin wurde verschoben. Und dann gibt es diese eine Nachricht, bei der selbst gestandene Männer kurz innehalten:
Der Kaffee ist aus.
Nicht die Maschine kaputt. Nicht die Milch leer. Nein. Einfach kein Kaffee mehr da.
Man steht in der Büroküche, schaut auf die leere Packung und hofft für einen kurzen Moment, dass irgendwo noch eine Reserve versteckt wurde.
Hinten im Schrank vielleicht. Hinter dem Tee. Neben diesem seltsamen Pulver, das seit drei Jahren niemand benutzt.
Nichts.
Ganz ehrlich: Natürlich ist das kein Drama. Also objektiv betrachtet. Subjektiv sieht die Sache an einem Montagmorgen um 9:17 Uhr möglicherweise völlig anders aus.
Denn Kaffee ist im Büro manchmal mehr als Koffein.
Er ist Pause. Ritual. Ein kurzer Moment zwischen zwei Aufgaben.
Man steht auf. Geht in die Küche. Drückt auf einen Knopf. Wartet.
Und für diese zwei Minuten macht man einfach mal nichts anderes.
Vielleicht liegt genau deshalb so viel Bedeutung in dieser ziemlich unspektakulären Tasse.
👉 Kleine Routinen geben unserem Alltag Struktur.
Und wenn eine davon plötzlich fehlt, merkt man erst, wie sehr man sich daran gewöhnt hat. Natürlich überlebt man einen Arbeitstag ohne Kaffee. Vermutlich.
Man kann Tee trinken. Wasser. Oder einfach tapfer sein.
Aber vielleicht wäre die einfachere Lösung: Wer den letzten Kaffee nimmt, schreibt ihn auf die Einkaufsliste.
Das wäre echte Kollegialität.
Und würde unnötige Dramen in deutschen Büroküchen verhindern.
Bleib Echt. Bleib Du! 🧡
Man liest sich.
Jürgen


