Hey Männer,
einkaufen könnte eigentlich ziemlich entspannt sein.
Man geht in den Supermarkt, holt ein paar Sachen, schaut vielleicht noch kurz, was im Angebot ist, und ist wieder weg. Eigentlich. Und dann stehst du da.
Ein Einkaufswagen quer im Gang. Zwei Menschen unterhalten sich genau dort, wo alle vorbei müssen. Ein Kind rennt um die Regale. Irgendwo schreit jemand. Ein Baby weint. Und du selbst willst eigentlich nur an die Milch.
Ganz ehrlich? Manchmal macht mich das wahnsinnig.
Aber ich glaube, man muss unterscheiden.
Ein Baby weint. Das passiert. Ein kleines Kind ist laut. Auch das gehört zum Leben.
Was mich viel mehr nervt, ist etwas anderes: 👉 wenn Erwachsene vergessen, dass sie nicht allein im Supermarkt sind.
Den Wagen einfach mitten im Gang stehen lassen. In Ruhe telefonieren, während hinter einem drei Leute warten. Sich genau vor dem Regal positionieren und keinerlei Blick dafür haben, ob vielleicht noch jemand an die Nudeln möchte.
Rücksicht ist eigentlich keine große Sache.
Ein Schritt zur Seite. Ein kurzer Blick nach hinten. Den Einkaufswagen nicht quer parken. Jemanden vorbeilassen.
Fünf Sekunden Aufmerksamkeit – und plötzlich funktioniert das Zusammenleben ein bisschen besser.
Vielleicht ist der Supermarkt sogar ein ziemlich guter Test dafür, wie wir miteinander umgehen.
Denn dort treffen viele Menschen auf engem Raum zusammen. Junge. Alte. Familien. Singles. Menschen in Eile. Menschen, die Zeit haben.
Nicht jeder muss gleich ticken. Nicht jeder muss leise sein. Nicht jeder muss so einkaufen wie ich.
Aber ein bisschen Rücksicht? Die darf man schon erwarten. Und vielleicht würde Einkaufen dann sogar wieder das werden, was es eigentlich sein sollte: eine ziemlich unspektakuläre Angelegenheit.
Was manchmal wirklich angenehm wäre.
Bleib Echt. Bleib Du! 🧡
Man liest sich.
Jürgen

